Mobbing-Barachiel e.V.
Jedes Kind kann Opfer sein

Was bedeutet "MOBBING"?



Das sagen Experten:
Unter Mobbing in der Schule (auch: Bullying) versteht man ein gegen Schüler gerichtetes Drangsalieren, Gemeinsein, Ärgern, Angreifen, Schikanieren und Sekkieren. Sind Lehrer Ziel solcher Angriffe, so spricht man üblicherweise von Mobbing am Arbeitsplatz. Mobbing in der Schule kann direkt (körperlich und verbal) oder auch indirekt (beispielsweise durch soziale Isolierung) erfolgen.

Definition: Laut Dan Olweus bedeutet Mobbing/Bullying, dass „ein oder mehrere Individuen, wiederholte Male und über einen längeren Zeitraum negativen Handlungen von einem oder mehreren Individuen ausgesetzt sind“. Es handelt sich um negative Handlungen, wenn ein Individuum einem anderen Schaden beziehungsweise Unannehmlichkeiten zufügt oder zuzufügen versucht. Solche Handlungen können verbal (drohen, verspotten, beschimpfen, …), physisch (schlagen, schubsen, treten, kneifen, festhalten, …) oder non-verbal (Grimassen schneiden, böse Gesten, Rücken zuwenden, …) vonstattengehen. Olweus betrachtet auch einzelne schikanöse Vorfälle als Mobbing, wenn diese sehr schwerwiegend sind. Bullying erfordert, dass zwischen dem Opfer und dem Täter (oder der Gruppe von Tätern) ein Ungleichgewicht der Kräfte herrscht, das sich auf körperliche oder psychische Stärke beziehen kann. Es handelt sich Olweus zufolge nicht um Bullying, wenn zwei gleich starke Schüler miteinander streiten.


Unsere Quelle für genauere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule (13.08.2014/17:00)


Das sagen Angehörige:
Mobbing betrifft nicht nur das Kind, sondern Familien! Es macht wütend, hilflos und ohnmächtig.  Man versucht sein Kind zu beschützen und weiss doch aber, dass dies nicht rund um die Uhr möglich ist.
Man führt Komunikation in der Hoffnung Hilfe zu bekommen und spürt doch jedes mal, wie das Desinteresse steigt. Der Verfall des eigenen Kindes beobachten zu müssen ist eine unglaublich psychische Belastung.